Kinder zeigten, was in ihnen steckt

Am 10. März 2018 hieß es in Brohl „Manege frei“ für die Zirkusartisten

und „Hepp!“

Beim Zirkusprojekt an der Grundschule in Brohl war das Motto „Kannst du nicht war gestern“. Unter dieser Prämisse studierten 130 Kinder mit sehr großem Eifer und großer Begeisterung ihre Kunststücke ein. In zehn Zirkusgruppen arbeiteten die Brohler Grundschüler mit den Binninger Vorschulkindern, mit Kindern aus der Förderschule Kühr, aus der Entdeckertagsschule und aus zwei Gastklassen aus Düngenheim und Mayen harmonisch zusammen. Wie gut jemand im Unterricht ist, zählte nicht. Teamgeist war gefragt sowie Konzentration, Fantasie, Kreativität, Witz und Körperbeherrschung.

Die zehn verschiedenen Zirkusgruppen wurden von talentierten Eltern, Erzieherinnen und Lehrerinnen hervorragend geleitet. Für einen professionellen, reibungslosen, und erfolgreichen Ablauf sorgten die beiden Zirkuspädagogen des Circus ZappZarap. Viele Eltern halfen beim Auf- und Abbau der Manege und bei der Bewirtung mit. Allen gilt ein großes Dankeschön!

Vorhang auf!

Lustige Begrüßung durch Julius und Manuel

Durchmarsch der 130 Artisten

Seiltanz

Mia schreibt: Ich war Seiltänzerin. Es machte mir viel Spaß über das Seil zu balancieren. Wir hatten zwei Tage Zeit zu üben und die Nummer zu lernen. Bei der Zirkusvorstellung war unser Auftritt der erste.

M

 

 Clowns 

Tom schreibt: Ich wollte zu den Clowns, weil ich Clowns so lustig finde und außerdem bin ich ja selbst so ein Clown. Meine Aufregung hielt sich in Grenzen. Während der Zirkuszeit fand ich einen neuen Freund. Ich fand die Zirkuszeit sehr schön und war ein bisschen enttäuscht, als der Zirkus wieder fahren musste.

Jonglage

Norah schreibt: Ich bin bei der Jonglage gelandet. Mein Trick, den ich vorführen wollte, war das Tellerdrehen. Wenn der Teller beim Andrehen herunterfällt, dann legt man ihn mit der Mitte auf den Stock und dreht ihn einfach mit der Hand an. Es gab zwei Vorstellungen am Samstag. Bei der zweiten war ich besonders aufgeregt. Ich war sehr ängstlich und hatte Schmetterlinge im Bauch. Überall waren Kameras aufgebaut. Mein Auftritt verlief sehr gut. Ein paarmal ist mir der Teller runtergefallen, aber das ist ja nicht so schlimm. Es war sehr schön!

 

 

 Clowns

 

Akrobatik

Benjamin schreibt: Ich war bei der Gruppe der Akrobaten, weil mir Sport Spaß macht. Wir bauten mit allen zusammen eine Pyramide. Bei der Vorstellung am Samstag hatte ich ein bisschen Angst. Es war eine sehr, sehr schöne Woche!

Leo schreibt: Ich habe mich für die Akrobaten entschieden, weil ich es spannend fand. Wir haben einen Trick mit einem menschlichen Netz aufgeführt. Beim Auftritt hatte ich ein kribbeliges Gefühl. Es waren tolle vier Tage!

Clowns

POI-Schwingen

 

Lara schreibt: Ich war bei den Pois. Der Trick dabei ist, nur aus den Handgelenken zu schwingen. Bei der Vorstellung vor den Kindern ging einiges schief. Beim Auftritt ging zum Glück alles gut und es gab keine Fehler und es hat sich niemand mit den Pois verheddert. Vor dem Samstagauftritt hatte ich Angst, weil mir so viele Erwachsene zuschauten. Aber ich habe meine Angst überwunden und es hat alles gut geklappt.

Zaubern

Eva schreibt: Eigentlich wollte ich zu den Seiltänzern gehen, aber die Gruppe war zu voll. Dann habe ich mich für die Zauberer entschieden. Zuerst haben wir uns geschworen, niemandem einen Trick zu verraten. Zusammen mit Ben machte ich den Trick mit der Affenschaukel. Das war ein geschliffenes Stück Holz mit drei Seilen dran und an einem der Seile hing ein grünes Tuch. Ben hat die Schaukel einfach nur rumgedreht, dann war das Tuch auf der anderen Seite. Ich habe das Tuch von der Seite in die Mitte gezaubert. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich war ein bisschen aufgeregt.

 

Mika schreibt: Ich war Zauberer. beim Schnuppern war das für mich die beste Gruppe. Wir haben unsere Tricks eingeübt. Mit Manuel und Fabian habe ich den Flaschentrick vorgeführt. Ich hatte Angst, dass irgendetwas schief geht, aber alles ging gut. Am Samstag waren zwei Vorführungen. Alle hatten Lampenfieber. Es war echt schade, dass der Zirkus fahren musste. Hoffentlich kommt der Zirkus bald wieder.

 

Leiterakrobatik

Ellen schreibt: Man konnte sich eine Gruppe aussuchen. Mir hat Leiterakrobatik am besten gefallen. In dieser Gruppe habe ich viele neue Freunde kennengelernt. Wir übten zuerst den kleinen Fächer, danach den großen Fächer und schließlich die zwei Hexenhäuser. Wir übten alles gut durch und dann war es soweit. Freitags war unsere erste Vorstellung, die Generalprobe. Viele Menschen sahen zu. Als wir dran waren, war ich sehr aufgeregt und hatte solche Angst, dass es schief gehen könnte. Wir gingen in die Manege und es klappte alles sehr gut! Bei der nächsten Vorstellung war ich dann gar nicht mehr so aufgeregt.

Johanna schreibt: Meine Tricks waren bei der Leiterakrobatik der kleine Fächer und das große Hexenhaus. Ich war stolz auf mich. Es lief sehr, sehr gut. Wenn der Circus ZappZarap nochmal käme, würde ich wieder Leiterakrobatik machen.

Fakire

  Sina schreibt: Als Fakir warich bei der ersten Vorstellung sehr aufgeregt, aber bei der zweiten ging es. Ich habe mich in echte Scherben gesetzt. Ich war traurig, dass der Circus ZappZarap wieder fahren musste! 

Clowns

Linus schreibt: Ich fand die Vorführung der Lehrer mit den Clowns genial, deshalb wurde ich Clown. Ich war ein Rockerclown. Als ich in die Manege kam, lachten alle. Ich suchte für den heulenden Clown einen Euro in der Manege. Doch er hatte den Euro nicht in der Manege sondern dahinter verloren! Ich würde es gerne noch einmal machen!

 

Kugelakrobatik

Selma schreibt: Ich habe mich für die Kugelartisten entschieden, weil es mir beim Schnuppern Spaß gemacht hatte. Bei der Aufführung standen meine neue Freundin Rosalie und ich auf den Bällen und wir drehten uns um einen Reifen herum. Beim ersten Auftritt waren alle richtig aufgeregt, bei der zweiten ging es dann. Ich habe mich auf den Bällen frei gefühlt.

 

Zauberer

 Feuerkünstler

Yannis schreibt: Ich war Feuerschlucker und ich durfte das Feuer auf die Hand machen. Die Vorstellung hat gut geklappt und es hat alles sehr viel Spaß gemacht. Aber ich war aufgeregt! Am Ende gab es einen großen Applaus für uns. Das hat mir gefallen.

Dass dieses Projekt in Brohl zustande kommen konnte, ist auch den bereitwilligen Spenden der VR Bank Rhein Mosel eG, der Raiffeisenbank Kaisersesch, der Sparkasse Mittelmosel, politischer Vertreter und privaten Spendern zu verdanken. Verbandsbürgermeister Albert Jung lobte die Initiative und den Mut der Grundschule Forster Kirchspiel, so ein großes Projekt anzugehen und durchzuführen.

Schule einmal anders zu erleben und dabei ganz viel Positives für die eigene Entwicklung mitzunehmen – das war Ziel dieses Zirkusprojektes und dies ist in vollem Umfang gelungen.

Die insgesamt etwa 800 Zuschauer waren auf jeden Fall restlos begeistert von den Darbietungen und von der großen Freude, die die Kinder bei ihren Auftritten ausstrahlten.

 

 


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