Unsere Viertklässler waren im April auf Klassenfahrt und erlebten gemeinsam mit ihren Lehrerinnen schöne Tage im Laacherseehaus in Mendig. Im Unterricht verfassten sie ausführliche Berichte zu ihren Erlebnissen.

Norah, Jannis und Johannes berichten:

Vom 08. 04. bis 10.04.19 waren wir mit Frau Rinkel, unserer Klassenlehrerin, und  Frau Büsen, unserer Mathe- und Sportlehrerin, auf Klassenfahrt. Es ging zum Naturfreundehaus am Laachersee. Es war unsere Abschlussklassenfahrt. Als wir ankamen, waren wir total aufgedreht. Es hat eine Weile gedauert bis wir uns beruhigt hatten. Als wir zu unseren Zimmern gingen, mussten wir mit Erschrecken feststellen, dass wir sehr viele Treppen hochgehen mussten. Einige hatten Probleme, ihre Koffer hochzubekommen. Bei mir ging es einigermaßen. Als wir die Zimmer einrichteten, gab es ein ganz schönes Chaos, besonders bei uns. Als wir fertig waren, gab es Mittagessen. Das war echt lecker!

Danach machten wir eine Wanderung, die gleichzeitig auch eine Schnitzeljagd war. Nachdem wir ein bisschen gewandert waren, kamen wir zu einer Stelle am See, an der Mofetten aus dem Wasser kamen. Mofetten sind kleine Blasen aus Gasen. Nach der Hälfte der Strecke spendierte Frau Rinkel uns ein Eis, das sehr lecker war.Wir waren fast wieder am Naturfreundehaus, als es plötzlich anfing zu blitzen und zu donnern und als wir das hörten, gingen wir noch schneller zurück.

                      

                                                               

Nach dem Abendessen machten wir eine Fledermauswanderung. Vor der Fledermauswanderung hielt Amyna, eine Mitarbeiterin des Naturfreundehauses, einen Vortrag. Mit zur Wanderung nahmen wir Ultraschallgeräte. Das sind Boxen, die den Ultraschall der Fledermäuse hörbar machen können. Die Wanderung war sehr interessant. Endlich waren wir im Naturfreundehaus und alle gingen schlafen.

Der nächste Tag, also Tag 2, begann mit einem ausgewogenen Frühstück. Doch danach stand schon der nächste Programmpunkt auf dem Plan - und zwar Steinzeitkunst mit Herrn Auras, dem Herbergsvater. Er erzählte uns alles über Steinzeitkunst. Als er fertig war, durften wir aus Ton verschiedene Dinge zum Thema Steinzeit formen. Ich formte zwei Platten, eine mit einer Gans und eine mit Pfeil und Bogen.

    

 

Nach dem Mittagessen kam Amyna wieder und gab uns Infos über Edelsteine aus dem Laacherseegebiet. Auf halben Weg fand ich einen Hauyin, das sind blaue Edelsteine.

Somit war ich die Erste, die einen Edelstein gefunden hatte. Am Ende der Edelsteinsuche hatten viele eine kleine Tüte voll mit Hauyinen und anderen Edelsteinen. Von da aus gingen wir dann zu riesigen Felsbrocken. Einige Kinder kletterten darauf herum bis Frau Rinkel sagte, dass das eigentlich Lavabomben sind. Als wir wieder zurück im Laacherseehaus waren, waren wir alle noch total munter.

Nach dem Abendessen schminkten uns die Mädchen und wir veranstalteten eine Modenshow. Dann spielten wir noch Mord in der Disco und Montagsmaler. Nach der Feier gingen wir in unsere Zimmer. Als es schließlich 22.30 Uhr war, schliefen wir ein.

 

Der 3. Tag, also der 10. 4. 19, war leider  unser letzter Tag. Wir wurden extra früh geweckt, da wir um 8 Uhr die Zimmer fertig haben mussten. Das gab genauso ein Chaos wie beim Einräumen! Als endlich alle fertig waren, ging es ab in den Wald zum Überleben in der Wildnis. Auf dem Weg dahin spielten wir Verstecken auf Zeit. Das ging so: Es wurde von einer bestimmten Zahl an runtergezählt, so lange hatten wir Zeit, uns im Wald zu verstecken. Das machten wir immer wieder bis wir da waren. Im Wald bauten wir Hütten aus Holz und suchten Wasser. Anschließend machten wir einen Wettlauf im Hang. Als wir wieder in der Herberge waren, wurde uns alles übers Feuermachen erklärt.

   

Danach machten  wir  noch eine Abschlussrunde und unsere Eltern holten uns ab. Ich fand die Klassenfahrt sehr schön.

 


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